Vergiss mich

Ich hab’ dir
mein ganzes Leben anvertraut,
Tag ein Tag aus
immer auf dich gebaut.
Egal was war,
bei dir hatte ich das Gefühl,
zum glücklich sein
braucht man nicht viel.

Ein Dach über dem Kopf
und einen guten Freund
und den, der mit dir geht und
der es ehrlich mit dir meint.
Und jemanden, der immer weiß,
was richtig für dich ist.
Doch dieser eine jemand
war und bin nicht ich.

Vergiss mich, lass mich gehen!
Denn irgendetwas sagt mir,
dass wir uns nicht wiedersehen.
Lass mich im Regen stehen!
Denn es regnet ziemlich oft
in meiner Welt.
Ich hab’ mich dran gewöhnt.
Ich hab’ mich dran gewöhnt.

Ich wollt’ und konnt’ nicht der sein,
den du so dringend brauchst.
Warum hast du mir denn gleich
dein ganzes Leben anvertraut?
Glaub mir, es war alles nicht geplant,
wie es jetzt ist.
Ich wünsche dir so sehr,
dass du mich vergisst.

Vergiss mich, lass mich gehen!
Denn irgendetwas sagt mir,
dass wir uns nicht wiedersehen.
Lass mich im Regen stehen!
Denn es regnet ziemlich oft
in meiner Welt.
Ich hab’ mich dran gewöhnt.

„Scheiß auf Freunde bleiben!“,
leichter gesagt als getan.
Gedankenjagen, Wortgefechte
und Verfolgungswahn.
Schuldgefühle, Missverständnis
und kein Weg zurück.
Je mehr ich darüber nachdenk’,
desto mehr werd’ ich verrückt.

Vergiss mich, lass mich gehen!
Denn irgendetwas sagt mir,
dass wir uns nicht wiedersehen.
Lass mich im Regen stehen!
Denn es regnet ziemlich oft
in meiner Welt.

Vergiss mich, lass mich gehen!
Denn irgendetwas sagt mir,
dass wir uns nicht wiedersehen.
Lass mich im Regen stehen!
Denn es regnet ziemlich oft
in meiner Welt.
Ich hab’ mich dran gewöhnt.
Ich hab’ mich dran gewöhnt.

Vergiss mich, lass mich gehen!
Denn irgendetwas sagt mir,
dass wir uns nicht wiedersehen.
Lass mich im Regen stehen!
Denn es regnet ziemlich oft
in meiner Welt.
Ich hab’ mich…

So langsam hab’
ich mich daran gewöhnt.
So langsam hab’
ich mich daran gewöhnt.
Ich hab’ mich dran gewöhnt

Text: Johannes Scheurich
Musik: Johannes Scheurich, Florian Becker
Album: Jetzt und hier